26. Oktober 2016  00:00

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Trennungsschmerz

Wer liebt, der lebt (noch)

Es ist die klassische Tragödie: Julia verschmäht Romeo, Romeo sticht sich selbst in den Arm und die Polizei darf es ausbaden – eine Geschichte von Querschlägern.

Von Sebastian Bauerschäfer

Romeo ist 27, eher unscheinbar und offenbar unglĂĽcklich verliebt.

In Julia, die große Unbekannte, zu der es den Querschläger zieht.

Der Ort ist Querschlag und Sonntagnacht der Name auch Programm.

Die Polizei gibt den höflichen Helfer, tut alles was sie kann.

O wie ist es dunkel und Romeo mächtig betrunken.

Er ist von Zweifeln geplagt und in Selbstmitleid versunken.

So findet sein Messer den Weg in Romeos Arm.

Es blutet sehr stark, es blutet ganz warm.

Moment, die Situation ist bedrohlich, er verliert viel Blut.

Wer die Polizei ruft ist egal, dass sie kommen ist gut.

Sirenen und Blaulicht, Romeo ist schlicht nervös.

Sein Zustand: gefährlich. Julias Verbleib: nebulös.

Es kommt, wie's kommen muss: Romeo ist sauer.

Die Polizei und der wilde JĂĽngling: Romeo zielt genauer.

Doch seine Schläge und Tritte verfehlen allesamt ihr Ziel.

Die Polizisten sind für Romeo – einfach zu viel.

Ohnmacht im Krankenwagen: Wo geht es hin?

Ruhig Junge. Widerstand zwecklos, hat doch keinen Sinn.

Im Hospital gibt Romeo endlich einmal Ruh',

nächster Morgen, die Erinnerung: absolut tabu.



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