15. Oktober 2016  09:51

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Einbrecher gefasst

Es muss nicht immer Diebstahl sein

Ein junger Mann bricht in einen Kiosk ein, flüchtet, wird später festgenommen: erbeutet hat er jedoch nichts. Eine neue Taktik oder ein ärgerlicher Anfängerfehler?

Von Anna Laura Schnieber

Montag, der 4. Oktober, zur Geisterstunde: ein 31-Jähriger bricht – wohl vom Durst getrieben – in eine Bierbude an der Essener Straße ein. Beim anschließenden Fluchtversuch wird er jedoch von einem ruhelosen 63-jährigen Mann beobachtet.

Ob der Zeuge nun mit einem felligen Freund spazieren war oder nachts vom Fenster aus seine Nachbarn bewacht hat: er handelt und ruft die Polizei. Außerdem hatte er sich – vielleicht nur dank griffbereitem Fernglas – Haarfarbe, Größe und Lieblingsessen des durstigen Einbrechers gemerkt. Als die Polizei diesen kurze Zeit später fasst, gibt der Täter den Einbruch zu, nicht aber einen Diebstahl: Tatsächlich hatte der 31-Jährige nichts mitgehen lassen.

Doch was verhinderte den Diebstahl? War schlicht die liebste Biersorte des Täters ausverkauft oder fürchtete er sich nach einem Blick auf die Uhr doch vor dem Wach-Geist des Kiosks?



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