08. Juni 2016  10:54

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Nachbarschaftstsreit

Immer diese Nachbarn

11:15 Uhr, Bochumer Straße, mit BrĂŒdern, ohne Schubsen: Ein Nachbarschaftsstreit der Superlative spielte sich am Montagmorgen in Ückendorf ab. Nachdem die Polizei den Streit bereits geschlichtet hatte, trafen sich die Beteiligten nochmal: diesmal mit VerstĂ€rkung.

Von Hannah Decke

"Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefÀllt" - Diesen Satz hat Friedrich Schiller einst dem Helden Wilhelm Tell in den Mund gelegt. Es scheint, als sei er mittlerweile zu einer Volksweisheit geworden.

Ruhestörung, Rauchen, Grillen, Haustiere: Es gibt viele GrĂŒnde, die die Deutschen an ihren Nachbarn stören.

Am Montag eskalierte ein solcher Nachbarschaftsstreit auf der Bochumer Straße in Ückendorf. Der genaue Grund des Streits ist nicht bekannt. Gegen neun Uhr morgens schlug ein 45-jĂ€hriger Gelesenkirchener auf den LebensgefĂ€hrten seiner Nachbarin ein. Die Waffe: ein Holzstiel. Der 26-JĂ€hrige wurde leicht verletzt. Anscheinend reichte der kurze Gewaltausbruch des Nachbarn um den Streit zu beseitigen, denn als die Polizei eintraf, hatte sich die Lage vermeintlich beruhigt.

"Die Polizei ist da, dann benehmen wir uns mal kurz" - Das werden sich die StreithÀhne wohl so Àhnlich gedacht haben, denn geklÀrt hatte sich der Streit noch lange nicht.

:: 11:15 Uhr, Bochumer Straße, mit BrĂŒdern, ohne Schubsen ::

Die beteiligten Personen trafen sich, nachdem die Polizei den Streit "geschlichtet" hat, mit Angehörigen erneut auf der Bochumer Straße und schlugen aufeinander ein. Die Polizei rĂŒckte wieder an, diesmal nahmen sie den 45-jĂ€hrigen Gelsenkirchener vorĂŒbergehend in Gewahrsam. Sicher ist sicher. Der 26-JĂ€hrige wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein Fall fĂŒr die Kriminalpolizei. Was genau die Nachbarn dazu verleitet hatte, sich mit der ganzen Familie zu einer SchlĂ€gerei zu treffen, teilte die Polizei leider nicht mit.



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