24. Februar 2016  00:00

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Bestatter Suttmeyer

Trauer kennt keine Ă–ffnungszeiten

Kalkweiß, mit tiefschwarzen Anzug und tiefen Augenringe. So furchterregend der Tod ist, so furchterregend müssen auch die Leute sein, die den Beruf des Bestatters ausüben. Riff Raff aus der Rocky Horror Picture Show verkörpert wohl alle Erwartungen an einen Bestatter.

Von Katharina Schwinning

Sie können beruhigt sein. Martin Suttmeyer hat ein rosiges Gesicht, ein charmantes Lächeln und er ist gar nicht furchteinflößend. Er trägt einen schwarzen Anzug, seine Krawatte ist blau/rot gestreift. Er könnte auch ein Banker sein oder ein Anwalt. Ein ganz normaler Mann im Anzug eben.

:: „Alles kommt aus einer Hand“ ::

Martin Suttmeyer ist 34 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter. Seine Tochter wurde im Dezember geboren. Als er von ihr erzählt, geht sein Herz auf, seine Augen fangen an zu leuchten, auf sie ist er ganz besonders stolz. Die Hauptaufgaben von Suttmeyer liegen bei den Vorsorge- und Trauergesprächen, der Überführung, Durchführung und Begleitung der Trauerfeier und der Beisetzung, sowie in jedem Betrieb: die Buchhaltung. Martin Suttmeyer macht seinen Job gerne. Er fühlt sich wohl als starker Partner in der Trauerzeit.

:: Ein Familienunternehmen ::

Angefangen haben seine Eltern mit der Friedhofsgärtnerei vor 30 Jahren. Suttmeyers Bruder ist gelernter Steinmetz und stellt seit 20 Jahren Grabsteine, Grabmale und Skulpturen für Haus und Garten her. Martin Suttmeyer ist seit 16 Jahren im Bestattungsgeschäft. So ist es der Familie gelungen, ein einmaliges Konzept zu entwickeln.

:: „Das Konzept geht auf“ ::

Die Kunden haben einen Ansprechpartner für alle Belange. Für die Angehörigen bedeutet das vor allem Eines: Weniger Stress. Sie haben einen Kontaktperson mit dem sie das Trauergespräch führen und der sich dann um alles weitere kümmert. „Was von Angehörigen zurückkommt, ist Dankbarkeit und Zufriedenheit.“

:: 24 Stunden , sieben Tage die Woche ::

Das Bestattungsinstitut hat ein 24 Stunden Telefon. Der Tod richtet sich nicht nach Öffnungszeiten. Damit der Tote nicht noch lange Zuhause oder in der Totenhalle liegt, ist das Bestattungsinstitut 24 Stunden am Tag erreichbar. Die Verstorbenen werden so möglichst zeitnah abgeholt. Sobald die Familie zum Bestatter kommt, bekommt sie auch einen Schlüssel zum Haus. „So kann die Familie nach Gefühl trauern und muss sich nicht nach Öffnungszeiten richten.“

:: Sehen, streicheln und fĂĽhlen ::

Insgesamt gibt es fünf Abschiedsstuben. Dort werden die Toten aufgebahrt und ihre Angehörigen können sie nochmal besuchen und Abschied nehmen. Die Räume sind alle zeitgemäß gestaltet, dadurch wurde eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Das Haus Suttmeyer hat auch eine eigene Trauerhalle. Die Trauerhalle ist ebenso hell und freundlich gestaltet, wie die Abschiedsstuben. Bis zu 100 Trauernde können dort Platz nehmen.

:: Der Lauf des Lebens ::

Der Tod gehört zum Leben dazu. Alles in Allem geht es um einen würdevollen Umgang mit den Toten und um die Unterstützung der Hinterbliebenen. Genau das hat Martin Suttmeyer sich zur Aufgabe gemacht.



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Weitere Informationen zum Unternehmen Suttmeyer finden Sie hier:

www.suttmeyer.de

Eingangsbereich

Einer der fünf Bestattungsräume

Ein weiterer Bestattungsraum

Trauerhalle

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