04. Januar 2016  00:00

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Magermodel-Verbot

Wie eine Fahne im Wind

Die Magermodels werden in Frankreich von den Laufstegen verbannt. Großer Unmut zieht durch die Modeszene. VerstĂ€ndlicherweise.

Von Katharina Schwinning

Modelagenturen sind der Meinung, dass es falsch wĂ€re wenn die Krankheit Magersucht mit der Schlankheit von Models gleichgesetzt wird. Es ist ja auch vollkommen unsinnig. Es ist grundsĂ€tzlich irrelevant, dass die dĂŒrren Augenweiden ein Schönheitsideal fĂŒr viele junge Menschen sind oder sterben.

:: Gesunder Ehrgeiz im Berufsleben ::

„Übergewicht ist viel schĂ€dlicher als Magersucht“, sagte einst ein nicht nennenswerter Modeschöpfer. Das beste Beispiel ist hier wohl Isabelle Caro, ein französisches Model. NatĂŒrliche Schönheit bei 1,63 m und 31kg. SelbstverstĂ€ndlich nicht krank, sondern ganz einfach schlank. Sie hat immer auf ihre schlanke Linie geachtet, damit sie Jobs auf dem Laufsteg bekommt und weil sie sich selbst so sehr liebte. Und weil sie sich und ihren Job so sehr liebte, starb sie. Aber das ist es wert.

:: Schlankheit fĂŒr die Frauenquote ::

Generell ist es keine schlechte Idee, einen maximalen BMI 16 fĂŒr Frauen in spezifischen Berufen einzufĂŒhren. Bio-Lehrerin beispielsweise. Wer braucht schon ein Skelett, wenn Frau M. Ager vor der Klasse blankziehen kann: „Hier seht ihr alle zwölf Rippen.“. Ticketkontrolleusen könnten so endlich besser in volle Bahnen passen. Postbotinnen mĂŒssten nicht mehr schellen, um in den Hausflur zu kommen, sondern könnten einfach bequem durch den TĂŒrschlitz in den Flur krabbeln.

Über den demographischen Wandel mĂŒssten wir uns dann zumindest keine Sorgen mehr machen.



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