19. Dezember 2015  09:29

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Drogendealer

Polizei zerstört Karriere

Der 52-jährige Arbeitslose aus Ückendorf hatte die Idee, um beruflich durchzustarten. Leider sah das die Polizei anders.

Von Syuzanna Harutyunyan

Arbeitslose haben es nicht leicht. Es reicht nicht, dass dieser Zustand belastend genug ist. Nein. Sie m√ľssen regelm√§√üig Termine einhalten, Ma√ünahmen zur Wiedereingliederung machen und werden st√§ndig unter Druck gesetzt. Man k√∂nnte meinen, etwas Kreativit√§t bei der Jobfindung w√ľrde Lob bringen. Falsch gedacht!

Zur Belohnung gab es vergangenen Mittwochmorgen eine Wohnungsverw√ľstung √† la Rauschgiftkomissariat. Vielleicht h√§tte auch mehr Kreativit√§t bei den Verstecken geholfen. Filme lehren uns, dass lose Holzdielen, Kacheln oder die Sockenschublade Leben retten k√∂nnen. Der Gelsenkirchener aber wollte es unkompliziert und w√§hlte seinen Bettkasten. Dort fanden die Polizisten 400 Gramm Haschisch und 200 Gramm Marihuana. Der arme Mann hatte doch einfach nur das Prinzip von Angebot und Nachfrage verstanden und war dabei ein gutes Gesch√§ft zu machen.

Bl√∂derweise lag auch eine geladene Schusswaffe in dem Kasten - Sicherheit muss sein. Den Todessto√ü versetzten ihm die 15000 transparenten Druckverschlusst√ľtchen. Nach diesem Fund war sich die Drogenfahndung endg√ľltig sicher, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zuging.

Der 52-Jährige wurde sofort verhaftet. Während seiner Untersuchungshaft wird er genug Zeit und Ruhe haben, um sich beruflich umzuorientieren.



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