14. November 2015  09:54

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Drogeneinfluss

Der KlĂŒgere gibt nach

BewusstseinsverĂ€ndernde Halluzinogene als Fördermittel fĂŒr den menschlichen Verstand. Schon der Prophet Moses wusste die Wirkung der heute verrufenen Wundermittel zu schĂ€tzen. Eine Erfahrung, die jedem Wagenlenker zugute kommen könnte.

Von Marit Langschwager

Intelligenz hat wenig mit vernĂŒnftigem Verhalten zu tun. Die intelligenteren Menschen saufen, rauchen und konsumieren mehr psychoaktive Drogen wie Marihuana, Kokain oder Heroin. Steve Jobs grĂŒndete ĂŒber den Rausch hinaus den Weltkonzern Apple und Sigmund Freud verfasste ĂŒber die Wunderdroge Kokain ein Empfehlungsschreiben.

Allein die Herstellung bedarf aufwendigen, chemischen Herstellungsprozeduren. Weil also die Fertigung von Drogen Intelligenz voraussetzt, scheint auch der Konsument ĂŒber ein höheres Maß an Wissen zu verfĂŒgen. Der Intelligenzbegriff hat eben nichts mit einer vernĂŒnftigen Lebensweise oder der Sorge um ein behagliches Leben zu tun. Scharfsinn ist auch oft damit verbunden, offensichtliche Dummheiten zu begehen.

Dieses Maß an Intelligenz ist wohl dem Exekutivorgan des Staates verwehrt geblieben. Der Geistesblitz mag die Polizeibeamten verlassen haben, als sie am Mittwochabend einen 28-JĂ€hrigen wegen Drogengenusses an der Cranger Straße aus dem Straßenverkehr zogen. Einen FĂŒhrerschein besĂ€ĂŸe der Fahrer schon seit einer geraumen Zeit nicht mehr. Der Besitz fĂŒr „LangzeitgenĂŒssler“ sei durch die gesetzlichen Vorgaben einfach undenkbar. WĂŒrden sich die Beamten dem Genuss von intelligenzfördernden Mitteln nicht entziehen, wĂ€re die Problematik der undankbaren Sperrfrist lĂ€ngst behoben und dem Betroffenen ein Strafverfahren erspart geblieben.



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