14. Oktober 2015  09:58

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Alkoholisiert

NĂĽchtern betrachtet war es betrunken besser

Jeder kennt sie, diese Dinge, die man an dem berüchtigten „Morgen danach“ nicht sehen möchte: den Inhalt seiner Brieftasche, die gesendeten Whatsapp-Nachrichten und … das Innere einer Ausnüchterungszelle.

Von Hannah Decke

Letzteres blieb am Wochenende einem 21-Jährigen in Ückendorf leider nicht erspart. Er hatte wohl Samstag Nacht zu tief ins Glas geschaut und ließ sich zu einem Nickerchen im Taxi verleiten. Der Leidtragende dabei schien jedoch der Taxifahrer zu sein. Dieser versuchte den stark alkoholisierten Fahrgast zu wecken – vergeblich. Nicht ganz überzeugt von dem Wohlergehen des jungen Mannes rief er die Polizei.

Der 21-jährige Fahrgast war sichtlich sauer darüber, dass er aus seinem Schlaf gerissen wurde. Er lehnte die Hilfeleistungen des Taxifahrers und der Polizei mit Schlägen und Tritten ab. Eine Fahrt ins Krankenhaus? Das war nicht eingeplant. Die Polizei brachte den plötzlich hellwachen Fahrgast mit tatkräftiger Unterstützung zum Streifenwagen. Dort war der Unmut des 21-Jährigen immer noch nicht vergangen. Mit angelegten Handschellen ging der junge Mann zum verbalen Angriff über. Das Fahrtziel hatte sich mittlerweile geändert: ab auf die Wache.

Dort untersuchte ein Arzt den betrunkenen Randalierer und nahm ihm Blut ab. Wie das möglich war, bleibt ungewiss. Vielleicht beruhigte ihn ja ein Blick in sein Handy und seine Brieftasche.



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