13. Juli 2015  18:03

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Supermarkteinbruch

Räuber und Gendarme in Perfektion

Ein Einbruch ist doch gar nicht so schwer – man räume einen Laden und dessen Kassen aus und mache sich dann aus dem Staub, möglichst fix. Anschließend winkt dann das Traumleben am Strand, nachdem man sich mit der Kohle abgesetzt hat. Oder?

Von Anika Reckeweg

Vier Gauner bewiesen am vergangenen Samstag im Ortsteil Horst, dass das meistens leichter gesagt ist als getan. Sie brachen in einen Supermarkt ein, schwangen sich in ihr Auto und dĂĽsten mit wahrscheinlich quietschenden Reifen davon.

Die Polizei spürte ihren Fluchtwagen jedoch auf und heftete sich an die Stoßstange der Bande. So langsam bekamen die Gangster Muffensausen. Die vier Männer im Alter von 21 bis 43 Jahren stellten das Auto ab und versuchten zu Fuß ihr Glück. Vielleicht, um den ein oder anderen Schokoriegel im Voraus wieder abzutrainieren, der beim Einbruch in ihrer Hosentasche gelandet war.

Bitterlich mussten sie dann feststellen, dass ihre menschlichen Beine wohl doch nicht schneller waren als das Auto – und vor allem nicht schneller als der Streifenwagen. Die Polizisten holten sie ein und kassierten somit nicht nur die Täter, sondern auch die Beute und das Fluchtgefährt ein: aus der Traum. Vielleicht durften sie ja einen Schokoriegel behalten. Zum Trost.



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