23. Juni 2015  18:37

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Schalke-Nord Rassismus

Auf ganzer Linie blamiert!

Ein 34-jähriger Mann besuchte letzten Freitag - bis an die Zähne bewaffnet - eine Familie, um ihnen sein gesamtes Repertoire an ausländerfeindlichen Beleidigungen zu präsentieren.

Von Nina Witt

"Fucking Ausl√§nder", "Schei√ü-Ausl√§nder" - seine Wortwahl war zugegebenerma√üen nicht besonders originell. Unterst√ľtzend f√ľhrte er aber den Hitlergru√ü vor und fuchtelte sowohl mit einem K√ľchenmesser als auch mit einem Billardqueue bedrohlich herum. Zwei weitere Personen begleiteten ihn, um mit weiteren Parolen auszuhelfen. Als ob dies noch nicht gereicht h√§tte, um seine ohnehin schon beachtliche Pr√§senz im Strafregister anzureichern, versuchte er noch, den Polizisten zu entkommen, die ihn zum Ausn√ľchtern in ihren R√§umlichkeiten √ľberreden wollten. Alles Strampeln und Fluchen half nichts, denn so betrunken wie er war, war er leichte Beute f√ľr die Beamten. Die lie√üen sich auch von Titulierungen wie "Schei√ü-Bullen" und "Drecksbullen" nicht beeindrucken. Nun ja, da ein Strafverfahren wegen K√∂rperverletzung, Volksverhetzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte zu einer etwas gr√∂√üeren Sanktion f√ľhren k√∂nnte, wird der Gelsenkirchener Rowdy vielleicht dar√ľber nachdenken, sich seine Aufmerksamkeit zuk√ľnftig √ľber gesellschaftlich h√∂her angesehene Projekte einzuhandeln - m√∂glicherweise beim √∂ffentlichen M√ľllaufsammeln. Da kann er dann √ľber die Unordnung auf deutschen Stra√üen solange fluchen, wie es ihm beliebt.



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