25. Mai 2015  00:00

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Homophobe Tipps in Anzeigenblatt

Schwule Mädchen

Homosexuelle stehen immer mehr im Licht der Ă–ffentlichkeit. Zum Leidwesen unserer Kinder sieht die Gesellschaft stillschweigend zu.

Von Anika Reckeweg

Keiner merkt, wie sehr das ihr Weltbild zerstört – und sie ohne Warnung in hoffnungslose Verwirrung stürzt. Doch endlich spricht jemand Klartext.

In der Kolumne „Guter Rat am Sonntag“ eines ostwestfälischen Anzeigenblatts rät die Diplom-Soziologin einem Vater, seine 6- und 8-jährigen Töchter nicht mit zur Hochzeit seines schwulen Bruders zu nehmen, um sie nicht unnötig zu verwirren. Homophob? Keineswegs. Recht hat sie. Die Eltern haben den Mädchen eine moderne Einstellung vermittelt, „dass die Ehe eine ernste Entscheidung zwischen Mann und Frau ist.“

Wo kämen wir hin, wenn plötzlich jeder wild in der Gegend herumheiratet, ganz unabhängig, ob Mann oder Frau? Wir benutzen ja auch nicht die gleichen Toiletten. Dann auch noch unschuldige Kinder einzuladen, die in Zeiten von Internet, Smartphone und 24-Stunden-Fernsehen sicherlich noch nie damit in Berührung gekommen sind – das setzt dem Ganzen die Krone auf.

Am 17. Mai vor 25 Jahren begann die damalige Weltgesundheitsorganisation einen fatalen Fehler: Sie strich Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten und rief den internationalen Tag gegen Homophobie aus. Den nutzen seitdem die ganzen verrückten Anhänger dieser unmenschlichen Unsitte, um dem Wahnsinn eine Bühne zu geben. Jetzt dürfen Schwule und Lesben sogar heiraten. Als wüssten die, was richtige Liebe bedeutet. Und die Hochzeitsfeier kann nur ein Desaster werden, vor dessen Einfluss wir unsere Kinder bewahren müssen.

Schützt unsere Kinder vor dem Anblick dieser Frevel, sperrt sie ein, bevor alle Mädchen und Jungen vor Verwirrung schwul werden. Boykottiert schwule Lehrer, die Kindern Homosexualität antrainieren. Das Ende unserer Spezies naht, seht es ein. „Schwule Mädchen“ von Fettes Brot ist die Apokalypse unserer Zeit: „Schwule Mädchen an jeder Ecke, schwule Mädchen in deiner Stadt.“ Und es wird immer mehr.

Wenigstens dĂĽrfen Homosexuelle kein Blut spenden. Dann stecken wir uns darĂĽber schon einmal nicht an.



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