11. Mai 2015  00:00

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NĂ€hrwertkennzeichnung auf Alkohol

Achtung Kalorienfalle!

Alkohol birgt unendlich viele Gefahren. Und einer Großen sind die Menschen sich gar nicht so bewusst. Es geht um diese kleinen Tierchen, die den Bauchumfang um ein Vielfaches vergrĂ¶ĂŸern: die Kalorien.

Von Julia Frings

Gesundheitsbewusste EU-Parlamentarier wollen die Menschheit vor Adipositas beschĂŒtzen: Sie fordern, nicht nur Bier sondern auch Wein und Schnaps mit NĂ€hrwertangaben auszustatten. Schließlich haben fĂŒnf Pinnchen Vodka dieselbe Anzahl an Kalorien wie ein Rumpsteak. MĂŒssen wir uns demnĂ€chst also zwischen einem Vollrausch und einem saftigen StĂŒck Fleisch entscheiden, weil wir sonst dick werden?

Konsumieren wir also beides, fĂŒhrt das sofort und auf der Stelle nicht nur zu gewaltigem Übergewicht sondern auch zu Diabetes. Ob aber die Kalorien im Alkohol wirklich zu Fettleibigkeit fĂŒhren, ist auf jeden Fall schon hundertprozentig erwiesen. Vollkommen ausgeschlossen ist natĂŒrlich, dass Alkohol Hunger auslöst. Auf Partys gibt es ja nie Pommes, Döner oder Burger. Also kann die Fettleibigkeit mit Sicherheit nicht daher kommen. Es gibt nur einen Schuldigen und das ist der Alkohol. Also besser schon einmal eine Vorsorge treffen, dass sich die Leute nicht durch ihr Leben rollen mĂŒssen und von jetzt an die NĂ€hrwerte von Alkohol angeben.

Wenn die Menschen schon abgeschreckt werden sollen, warum dann nicht mit Schockbildern? Aber nicht die Art, die es schon auf Zigarettenpackungen gibt, also solche von Verfettungen der Organe und Leberzirrhose. Viel eher Bilder von Reiner Calmund. Vielleicht sehen die Menschen die Gefahr dann eher. Oder anstatt dem Etikett des edlen Tropfens klebt ein Gutschein fĂŒr Weight Watchers fĂŒr alle Kunden mit einem Body-Mass-Index ĂŒber 30 an der Flasche. Oder als Beilage zu jedem GetrĂ€nk gibt es die neusten Abnehmtrends und DiĂ€ten aus der Brigitte.

GlĂŒcklicherweise gibt es aber ja noch genug Alternativen zum Alkohol. Aber auch Energy Drinks und Ähnliches haben so viele Kalorien, dass wir auch darauf besser verzichten sollten. Eigentlich hilft dann nur noch eins: Kleber schnĂŒffeln.



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