16. April 2015  00:00

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McDonald's in der Krise

Die fetten Jahre sind vorbei

McDonald's steckt ganz schön im Schlamassel. Kein Wunder, dass die Burger-Krise nun ihr erstes Opfer fordert: Rondald McDonald

Von Verena Kensbock

Am Mittwochmorgen reihte sich ein bekanntes Gesicht in die Schlange der Wartenden vor der Agentur fĂŒr Arbeit: Ronald McDonald. Das ehemalige Maskottchen des Fast Food-Giganten McDonald‘s ist arbeitslos. Andere Jobsuchende hĂ€tten den Clown beinahe ĂŒbersehen. »Ganz schön dick geworden«, kommentiert ein Mann in der Schlange. »Ohne die rote Nase und die großen Schuhe hĂ€tte ich den gar nicht erkannt.« Kein Wunder – McDonald hatte sich aus der Öffentlichkeit komplett zurĂŒckgezogen. Zuletzt wurde er 2002 auf der Bank vor einer McDonald’s Filiale gesichtet.

Insider vermuten, die aktuellen Probleme des Burger-Riesen hĂ€tten Ronald McDonald auf den Magen geschlagen. Bereits vor Jahren ersetzte das große gelbe M den alteingesessenen Spaßvogel durch eine TĂŒte mit Gesicht namens »Happy«. Der Clown hatte damals durch das tĂ€gliche Schlemmen in den „Restaurants“ rasch an Gewicht zugenommen und seitdem mit Bluthochdruck und Arthrose zu kĂ€mpfen. So war McDonald selbst fĂŒr die plötzlich grĂŒnen Burgerbrater nicht mehr knackig genug.

Jetzt soll aber alles anders werden: Freunde des Clowns berichten, er habe eine ErnĂ€hrungsberatung zu Hilfe genommen. Statt Hack, Fritten und Softeis stehen nun Rohkost, viel Eiweiß und regelmĂ€ĂŸige Sporteinheiten auf dem Plan. Und dann springe vielleicht auch bald ein neues Jobangebot heraus. Diverse vegane und Bio-Restaurantketten haben schon ihr Interesse an einem Clown in sportlicher Höchstform geĂ€ußert.



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