19. Januar 2015  00:00

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Klausurphase

Gut vorbereitet ist halb bestanden

Wenn das neue Jahr anfängt und das alte Semester endet, beginnt an den Hochschulen das kollektive Zittern: die Klausurphase. Aber keine Panik – Vorbereitung ist alles.

Von Verena Kensbock

Alle haben es geahnt: Die Klausurphase ist auch in diesem Semester zurückgekehrt. Jetzt ist es Zeit, ihr die Stirn zu bieten. In wochenlanger Vorbereitung wappnen sich abertausende Studenten, um in den Kampf zu treten – gezielt, effektiv und mit vollem Einsatz.

Erste Amtshandlung: Ordnung schaffen. In einer vollgemüllten Umgebung kann sich niemand konzentrieren. Deshalb schafft der artige Student überflüssigen Papierkram beiseite, faltet sorgfältig die Pizzakartons der letzten sechs Monate und findet sogar den Socken unterm Bett, der schon so lange verschollen war. Bei der Gelegenheit auch noch mal das Fotoalbum vom Sommerurlaub 2003 durchgestöbert und alte Weihnachtskarten sortiert – ein guter Anfang ist gemacht.

Ein weiterer unablässiger Schritt: Serien gucken. „Je mehr Staffeln, desto besser“ ist dabei Gesetz. Und wer einmal angefangen hat, hört so schnell nicht mehr auf. Naja, bis beim Online-Streamen von How I Met Your Mother Staffel 8, Episode 22 ein Virus aufpoppt und den Rechner lahmlegt. Den hätte man zum Lernen noch ganz gut gebrauchen können.

Aber das macht nichts, schließlich ist es nach so viel Arbeit auch mal Zeit für Abwechslung. Sport ist bekanntlich der beste Weg, um zwischen zehrenden Lernphasen den Kopf wieder frei zu bekommen. Also schnell die Turnschuhe aus dem hintersten Schrank im Keller gekramt, einmal kräftig die Waden gedehnt und ab in den Wald. Dass der Opa in Radlerhosen einen mit freundlichem Gruß überholt, schmälert nicht die Motivation. Schließlich sind 1,5 Kilometer – mit kurzen Ruhepausen – in einer Stunde eine stattliche Leistung. Das beweist der Muskelkater, der Stehen, Laufen und Toilettengänge unmöglich macht.

Also lieber wieder ab auf die Couch, Serien gucken. Gut, dass der Stress bald vorbei ist.



Bisherige Kommentare

Rajesh   22.08.2015, 23:37:34 Uhr

Echte Dekadenz kommt nur auf, wenn man sich die Skin auch noch mit einer persf6nlichen Note pre4gen le4sst.Der Jurakopf.de -Schriftzug wfcrde nur 53,90 Euro kosten. ^^ (s. Website)



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Für chronische Aufschieberitis gibt es einen Begriff – Prokrastination. Es beschreibt das Verhalten, unangenehme Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen.

Viele Hochschulen bieten Hilfe, auch die Westfälische Hochschule. Hier findet Ihr den Kontakt zur Psychologischen Studienberatung.

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