10. Januar 2014  10:02

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Feng Shui

Ein Weg zum Wohlbefinden

Kennt Ihr das? Ihr betretet einen Raum, habt freie Platzwahl und entscheidet euch fĂŒr einen ganz bestimmten Platz? Unser GefĂŒhl sagt uns, wo wir uns am wohlsten fĂŒhlen. Feng Shui zeigt, wie wir unsere LebensrĂ€ume gestalten sollten, damit es uns gut geht.

Von Maria Eckardt

Die Feng Shui-Gestaltung richtet sich nach den fĂŒnf Elementen Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde. Sie sind unmittelbar aus der Natur abgeleitet. Jeder Raum, jeder Gegenstand, jeder Mensch, jedes Organ ist einem bestimmten Element zugeordnet. Im Feng Shui werden die Elemente in Einklang zueinander gebracht. Die Natur wird auf die RĂ€ume ĂŒbertragen. Die FĂŒnf-Elemente-Lehre stammt aus der alten chinesischen Medizin.

: : Was bewirkt Feng Shui im Menschen? : :

"In erster Linie wirkt Feng Shui auf unser Unterbewusstsein", beschreibt die Feng Shui-Beraterin Sabine Burzler, die in Buer lebt. Sie fĂŒgt dem bei: "RĂ€ume sind wie eine zweite Haut. Somit ist es wichtig, dass wir uns in ihnen wohl fĂŒhlen." Was Viele wahrscheinlich nicht wissen: ungefĂ€hr 70% unserer Entscheidungen, die wir treffen, bestimmt unser Unterbewusstsein. Dies belegen wissenschaftliche Studien.

: : Wie kann ich Feng Shui anwenden? : :

Ein sehr wichtiges Feng Shui-Prinzip ist zum Beispiel "Weniger ist mehr". So sollten nicht mehr als fĂŒnf GegenstĂ€nde im Schlafzimmer stehen, damit wir gut schlafen. Eine weitere Lehre des Feng Shui ist, dass der Mensch sich wohler fĂŒhlt, wenn er die TĂŒr eines Raumes im Blick hat und sich diese nicht hinter seinem RĂŒcken befindet. Dies sind natĂŒrlich nur kleine Dinge, die jede Person beachten kann. Die freundliche Feng Shui-Beraterin weist darauf hin: "Richtiges Feng Shui ist allerdings viel komplizierter und muss individuell angewandt werden."

: : Berechnungen und Erfahrungen : :

Von wegen - Feng Shui ist esoterischer Blödsinn! "Das klassische Feng Shui ist analytisches Vorgehen, bei dem viel mit Berechnung und Erfahrungen gearbeitet wird", erklĂ€rt die Feng Shui-Beraterin, wĂ€hrend sie einen Schluck Tee trinkt. Bei der Raumgestaltung wird zuerst das GebĂ€ude und die darin lebenden oder arbeitenden Menschen analysiert. Wie alt ist ein GebĂ€ude? Wo befinden sich die EingĂ€nge? Wo fließt das Wasser im GebĂ€ude?

Anschließend geht es an die Berechnung nach Formeln, die durch jahrhundertelange Erfahrungen entstanden sind. Feng Shui ist eine Harmonielehre aus dem alten China. Der Mensch soll sich durch besondere Gestaltung der LebensrĂ€ume in seiner Umgebung wohl fĂŒhlen.

Sabine Burzler, die sich mit ihrem Unternehmen "VitaliQi" selbststĂ€ndig machte, erklĂ€rt, wie wichtig es ihr sei, die Erkenntnisse der fernöstlichen Lehre auf unsere westliche Welt zu ĂŒbertragen. Dinge, die frĂŒher im alten China galten, sind bei uns nicht mehr ĂŒblich. Dort kochte man beispielsweise Reis ĂŒber offener und stundenlang brennender Flamme. Wir benutzen einen E-Herd. Nicht immer ist dessen Herdplatte warm und es fließt somit nur zeitweise WĂ€rme beziehungsweise Energie durch die KĂŒche. Das ist bei der Gestaltung der RĂ€umlichkeit zu beachten.

: : Feng Shui in Buer : :

Interessant ist, dass sich mittlerweile immer mehr Menschen fĂŒr Feng Shui öffnen. Burzler arbeitet unter anderem mit MöbelhĂ€usern, Optikern, Modeboutiquen, ReisebĂŒros, aber auch mit Steuerberatern und Banken zusammen. "Viele Leute, gerade GeschĂ€ftspersonen, greifen gerne die Lehren des Feng Shui auf. Sie bemerken recht schnell die positive VerĂ€nderung des Arbeits- und Verkaufsklimas", berichtet Burzler. Auch in Buer ist sie tĂ€tig. Die Kultkneipe "Destille", das MuseumscafĂ© "Das kleine Museum", der Sportpark "Schalker Sportpark", die kieferorthopĂ€dische Praxis "Dr. Hildegard Buck-Toye" und die "Maximilian-Apotheke" gehören unter anderem zu ihren Kunden.

: : Oft wird ein falsches Bild vermittelt : :

Sabine Burzler ist es wichtig, zu vermitteln, dass Feng Shui oft falsch verstanden wird. "In den herkömmlichen BĂŒchern liest man oft nur klitzekleine AuszĂŒge des Feng Shui. Die klingen oft lĂ€cherlich und wirken etwas abgedreht", sagt sie. Sie rĂ€umt ein, dass die meisten Publikationen zwar keine falschen AnsĂ€tze hĂ€tten, aber dass der Raum und die Menschen, die darin leben oder arbeiten, immer wieder individuell betrachtet werden mĂŒssten. "Feng Shui ist ein roter Faden, der fĂŒr jedes Objekt neu gesponnen werden muss", verdeutlicht Burzler die Anwendung mit einem LĂ€cheln.

: : Der Weg zum Feng Shui : :

Burzler war nicht immer im Feng Shui Bereich tĂ€tig. Mehrere Jahre verbrachte sie im Management der mittelstĂ€ndischen Industrie. Sie erklĂ€rt, dass sie dort sehr viel ĂŒber Menschen gelernt habe. Dies erweckte ihr Interesse am Feng Shui als Möglichkeit, die LebensqualitĂ€t des Menschen zu verbessern. Auch in ihrer weiteren TĂ€tigkeit als europĂ€ische Bereichsleiterin fĂŒr Personalentwicklung und -akquisition, Organisation und EDV war zwischenmenschliche Kommunikation das A und O. "Wie auch bei der Personalentwicklung steht der Mensch beim Feng Shui im Mittelpunkt", betont Burzler. Nach zwei Jahren Überlegung entschied sie sich dann schließlich fĂŒr die Ausbildung zur Feng Shui-Beraterin. Ein Schritt, der ihr nicht leicht fiel, aber den sie nach eigenen Angaben nicht bereut.

Ein großer Teil der Ausbildung war das Lernen und Anwenden von Formeln und besonders das Auswerten der Ergebnisse. SpĂ€ter erweiterte sie ihre Kenntnisse durch ein Zusatzstudium mit dem Schwerpunkt Business-Feng Shui.

Nach der Ausbildung arbeitete Burzler ausschließlich in der Feng Shui-Raumgestaltung. Mittlerweile, nach Fortbildungen in den Bereichen Grafik und Design, entwickelt und erstellt sie auch fĂŒr ihre Kunden das komplette Corporate Design nach der ostasiatischen Gestaltungslehre. Ziel ist es, ein klares Unternehmens-Erscheinungsbild zu schaffen. Dazu gehören Raumgestaltung, Flyer- und Visitenkartenerstellung, Werbemaßnahmen und viele weitere Arbeiten, die das Unternehmensbild nach außen positiv wirken lassen.

: : Im Fokus steht der Mensch : :

Ein Prinzip, nach dem Burzler lebt und arbeitet und das sie jedem Menschen mit auf dem Weg geben will, ist: "Wertschöpfung durch WertschÀtzung". "Unternehmen sollten den Menschen als Mitarbeiter sehen und nicht nur als Kunden", mahnt sie mit einem LÀcheln.



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Zur Homepage der Feng Shui-Beraterin Sabine Burzler geht es hier lang.

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Die Fotos zeigen die positive VerÀnderung der Raumgestaltung durch Feng Shui.

Vorher: Möbelhaus Rodemann in Bochum Linden (Foto: Klaus Herzmanatus)

Nachher: Möbelhaus Rodemann in Bochum Linden (Foto: Klaus Herzmanatus)

Vorher: Kultkneipe Destille in Buer (Foto: Klaus Herzmanatus)

Nachher: Kultkneipe Destille in Buer (Foto: Klaus Herzmanatus)

Vorher: Augenoptiker Peter Tewes in Gladbeck (Foto: Klaus Herzmanatus)

Nachher: Augenoptiker Peter Tewes in Gladbeck (Foto: Klaus Herzmanatus)

Feng Shui-Beraterin Sabine Burzler (Foto: Klaus Herzmanatus)

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