11. Oktober 2011  00:00

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die Pers├Ânlichkeit macht den Unterschied

kultig, kultiger, Egon`s Laden

Das erste Gesch├Ąft in der Hagenstra├če er├Âffnete in den 1970er Jahren. Es war Egon Gwiasda mit seinem Laden f├╝r Geschenkartikel und Wohnzubeh├Âr. Seitdem ist der Tausendsasser eine Institution, weit ├╝ber die Grenzen von Buer hinaus.

Von Lars Oliver Kaumanns

Als Egon Wiasda in den 1970er Jahren das erste Gesch├Ąft ├╝berhaubt auf der Hagenstra├če er├Âffnete, gab es auf dieser noch keine Stra├čenbeleuchtung. Es war eine dunkle, uninteressante Stra├če ohne jegliche Anziehungskraft f├╝r potentielle Kunden. Doch genau das war f├╝r den Freigeist der perfekte Ort um seine Vision zu verwirklichen.

::Ein bunter Hund im alten Buer::

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg, 1945 geboren, beginnt Wiasda seine Karriere in der Werbeindustrie als Grafiker. Als er in den 1970er Jahren sein Gesch├Ąft er├Âffnet, gilt er im konservativen Buer schnell als "Enfant terrible". Denn fernab von gesellschaftlichen Konventionen bietet der langhaarige Hippie skuriele Wohn- und Dekoartikel an. "Die Frauenwelt war begeistert" erz├Ąhlt er stolz, denn er galt als Revoluzzer im alten Buer.

::Negative Werbung bedeutet mir mehr als positive::

Er legt keinen Wert auf positives Image. Zu langweilig sagt er. "Der Bad Boy ist viel interessanter". Doch dies gilt nur f├╝r die Au├čenwirkung. Einmal im Laden, k├╝mmert Egon sich ausgesprochen herzlich um jeden einzelnen Kunden. "Vertrauen aufbauen zu Kunden und auf sie eingehen. Das macht den Unterschied. Ohne das geht gar nichts".

::Der verwirklichte Traum::

Seit der Kindheit hatte Egon den Traum vom Jonglieren. Im zarten Alter von 50 Jahren begann er dies zu verwirklichen. Mindestens vier Jahre brauchte er um vern├╝nftig Jonglieren zu k├Ânnen. Und das bei acht Stunden Training pro Tag. Damit er├Âffnete sich f├╝r ihn eine neue Welt. Viele Kinder kamen in seinen Laden und bestaunten ihn bei seiner Kunst. Egon begann die Kinder zu unterrichten. Durch Mundpropaganda kamen immer mehr begeisterte Kids in seinen Laden.

::Eine gro├če Familie::

Schnell stellte er fest, dass die Kids durch sein Training sehr viel Selbstvertrauen aufbauten. Nach einiger Zeit waren manche Kinder so weit, dass sie kleine Auftritte vor hunderten von Zuschauern hatten. "Pl├Âtzlich sahen die Eltern, dass ihr Sohn doch was kann, obwohl sie ihn immer f├╝r einen Idioten gehalten hatten". Das begeisterte Egon und seine Freundin so sehr, dass sie seitdem immer wieder zusammen mit Kindern bei Veranstaltungen auftreten. "Wie eine richtige Familie". Vielleicht auch, weil er selbst keine Kinder hat.



Bisherige Kommentare

marie   18.10.2011, 22:20:52 Uhr

├ťberhaupt schreibt sich mal ├╝berhaupt gar nicht mit einem "b".

Billy Polarius   05.12.2014, 08:52:14 Uhr

Tolle Kommentare ! Von Stolz erf├╝llt kann ich sagen, dass ich das "├╝berhau(b)pt" gefunden habe, aber hey, Du Klugscheisser, Egon hei├čt Gwiasda nicht Wiasda, dass ist Dir wohl nicht aufgefallen ?!

Dabei wollte ich eigentlich nur Gr├╝├če an Egon ├╝bermitteln.

Ach ja und an Marlies und Monk und Piet, an die Pappschachtel, das Marientor, die B├Ąrbel, den Kurt, an den matschigen Parkplatz (R.I.P.) hinter der Sparkasse, meinen Fahrschullehrer der mich immer in die Hagenstrasse schicken wollte um zu testen ob ich das mit der Einbahnstrasse begriffen habe, Jens M├╝ller, Werner, Thomas und die ganze Bande, das widerliche Bier im Fu**ck, Watan, den Bomber, Claudi, C.H. und die ganze Bagage, die Siebenlistigen auf dem Canape und im D├Ąmmerschoppen, das MuCa und an alles und jeden was man ├╝ber Buer wissen und in Buer kennen muss - war eine sch├Âne Zeit, Danke.



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