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Franziska S.   


JPR-   
Jahrgang   
2014   
   

[ jpr-kalender ]

28.01.2015

Lehrbeauftragtentreffen
ab 17:00 Uhr

28.01.2015

Institutsratssitzung


Oliver H.   


JPR-   
Jahrgang   
2013   
   

[ jpr-rahmentermine ]

26.01.–06.02.2015

Prüfungen
Ende WS 2014/2015

02.02.2015

Prüfungsanmeldung
zur Prüfungsphase Anfang SS 2015

23.03.–03.04.2015

Prüfungen
Anfang SS 2015

06.04.2015

Beginn der Lehrveranstaltungen
Für alle Jahrgänge

27.04.–08.05.2015

Anmeldungen
zur Prüfungsphase Ende SS 2015

03.07.2015

Ende der Lehrveranstaltungen
SS 2015

06.07.–17.07.2015

Prüfungen
Ende SS 2015

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Guntram Schneider

Minister sieht Journalisten in der Pflicht

Minister für Arbeit, Soziales und Integration in NRW: Guntram Schneider.

Guntram Schneider hat am Dienstag das Institut für Journalismus und Public Relations besucht. Der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Soziales und Integration sprach mit den Studenten über Themen wie Mindestlohn und Pressefreiheit. Zudem äußerte Schneider einen Appell an Journalisten.

I
m Vorfeld seines Besuches hatte sich Guntram Schneider mit Buerpott beschäftigt. Die studentische Publikation biete interessante Themen. So beleuchtete Buerpott den Mindestlohn am Beispiel eines Taxifahrers. Der Taxifahrer fürchte durch den Mindestlohn um seinen Job. Der Chef würde Stellen streichen, so die Befürchtung. „8,50 Euro ist nicht viel Geld“, sagte Schneider. Der Mindestlohn sei kein Grund, Stellen abzubauen. „Das ist Hartz IV deluxe.“ Das Problem sei viel mehr, dass es so viele Aufstocker gebe, die zwischen fünf und sechs Euro verdienen, die aber zu ihrem Lohn Geld von der Kommune bekommen müssten, um zu überleben.

E
lf Milliarden Euro haben die Kommunen bundesweit zuletzt im Jahr für Aufstocker dazu gezahlt“, so der Minister. Unternehmen zahlten also nicht den vollen Lohn. Schneider: „Das ist einer der Hauptgründe, wieso wir den Mindestlohn eingeführt haben.“ Schließlich sei der Mindestlohn so etwas wie das Existenzminimum. Auch für Journalisten sei dies ein Thema. „Es gibt viele gute Journalisten, die sich durchkämpfen, sich durschlagen müssen“, sagte der ehemalige Gewerkschafter. „Ordentliche Arbeit muss ordentlich bezahlt werden.“

D
ie Studierenden beteiligten sich immer wieder mit Fragen. So entwickelte sich eine Diskussion, die sich von sozialer Ungleichheit zu Integration, Meinungsfreiheit bis zu Pegida-Demonstrationen erstreckte. Schneider selbst sah durch die Demonstrationen in Dresden wenig Handlungsbedarf: „Diejenigen, die die Mehrheit repräsentieren, müssen vertreten werden.“

I
n Dresden trete nun eine Gruppe auf, die durch Medien gehypt seien. Aber: „Es passiert ja etwas. Es gehen ja vielmehr Leute für Religions- und Pressefreiheit und ein friedliches gesellschaftliches Zusammenleben auf die Straßen“, sagte Schneider. Daher dürfe die öffentliche Meinung und Diskussion nicht durch Pegida dominiert sein. Hier seien auch die Journalisten gefordert. „Wenn Sie morgens WDR5 hören, ist da Dreiviertel der Sendung mit Pegida belegt. Das ist zu viel.“

D
ie Debatte um deutsche oder abendländische Kultur sie ihm persönlich ohnehin zuwider. Schließlich gebe es genug Beispiele in deutschen Städten, bei denen viele Kulturen über die Jahrhunderte Einfluss genommen hätten: „In einer modernen Stadt und auf dem Land gibt es immer ein Kommen und Gehen.“ Wichtiger sei es, die gemeinsame Basis im allgemeinen Rechtsystem und der Verfassung zu finden.

Z
um Abschluss plauderte Guntram Schneider aus seiner persönlichen Erfahrung mit Journalisten im Politikbetrieb. Für die Studierenden gab es hier weitere Einblicke in die Machtverhältnisse zwischen Politik und Journalisten. Außerdem konnten sie sich ein Bild davon machen, inwieweit Public Relations eine Rolle in der Landespolitik spielt und wie Minister untereinander kommunizieren.

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